2017

15. November: Neuerscheinung Mai 2018

tl_files/Sophie-Bonnet/News/SBonnet_Cover Provenzalische_Schuld.jpg

 

Auch im nächsten Jahr wird es einen neuen Band der provenzalischen Krimiserie geben. Pierre Durands 5. Fall erscheint am 14. Mai 2018. Dieses Mal führen ihn seine Ermittlungen in die Haute-Provence.

 

Neblige Täler, vergessene Dörfer - tote Touristen ...

 

Es ist November in Südfrankreich. Die Olivenernte hat begonnen, die Tage sind noch angenehm warm. Da erschüttern zwei mysteriöse Morde die Hochprovence. Weit entfernt von Sainte-Valérie, wo sich Pierre Durand auf den gemeinsamen Urlaub mit seiner Freundin Charlotte freut. Doch als Nanette Rozier, die Frau des Bürgermeisters, spurlos verschwindet, ist an Erholung nicht mehr zu denken. Bald wird Arnaud Rozier verdächtigt und bittet seinen Chef de police um Hilfe. Pierre Durand folgt der Spur der Vermissten in die provenzalischen Berge bei Sisteron und begibt sich damit selbst in höchste Lebensgefahr ...

8. November: Im Gespräch mit 59plus

Auf der Frankfurter Buchmesse hat mich der sympathische Buchhändler Mike Altwicker auf dem Stand von Blanvalet besucht und mit mir über meine Liebe zur Provence und deren kulinarische Genüsse gesprochen. Für die Leser, die auch meine Rezepte mögen, verrate ich hier eine kleine Überraschung: Im April 2018 erscheint mein provenzalisches Kochbuch mit 75 Rezepten aus den fünf Regionen, in denen Pierre Durand ermittelt. Fünf? Ja, denn natürlich gibt es auch im nächsten Jahr einen neuen Fall. "Provenzalische Schuld" erscheint am 14. Mai 2018.

 

27. Juni: Romanfigur gefunden!

Der fünfte Band von Ermittler Pierre Durand bekommt eine neue Romanfigur!


Einen ganz herzlichen Dank an alle Teilnehmenden des Blanvalets-Gewinnspiels. Es waren wirklich viele tolle Vorschläge dabei, man hätte ein ganzes Buch daraus zaubern können. Susanne Uschold hat mit dem wortkargen Biologen, Weltenbummler und Survivalexperten Phillippe Garcon eine Figur geschaffen, die der Truppe mit ihrem Erfindungsreichtum gewiss aus so manch prekärer Lage retten wird. Und weil mir das Hobby von Simone Reußs Figur so gefallen hat, wird diese einen kleinen Sonderauftritt erhalten. Die Geocatcherin, die mit Vorliebe einsame Gegenden durchstreift, hat sofort ein Bild in meinem Kopf entstehen lassen.

 

Bis diese Figuren in Erscheinung treten, wird es noch ein wenig dauern. Bevor der fünfte Band im Mai 2018 erscheint, geht es erst einmal zur Recherche in die provenzalischen Berge. Ich werde berichten!

16. Juni: Gewinnspiel - Romanfigur gesucht!

© Blanvalet Verlag

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Gewinnspiel rund um den nächsten Band. Für Pierres 5. Fall, der im Mai 2018 erscheint, wird eine Romanfigur gesucht, die ihm bei der Suche nach der verschwundenen Bürgermeistergattin Nanette Rozier helfen soll. Die Spur führt in die provenzalischen Berge, dort schließt er sich einem Suchtrupp an, der die Gegend nach der Vermissten durchkämmt.

 

Wie sehen die Personen aus, die diesem Suchtrupp angehören? Ob Rambo oder Kräutersammler, hier sind Ihre Ideen gefragt. Erstellen Sie einen Steckbrief und kommentieren Sie bis zum 23. Juni 2017 auf der Facebookseite des Blanvalet-Verlags. Mit etwas Glück wird Ihre Figur Teil des nächsten Romans. Den besten fünf Einsendungen winken Buchpreise.

 

Zum Blanvalet-Gewinnspiel auf Facebook

 

Collage: © Blanvalet Verlag

22. Mai: "Provenzalisches Feuer" ab heute im Handel erhältlich!

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Cover Feuer.jpg

 

Endlich ist es soweit: Der vierte Fall von Ermittler Pierre Durand ist im Handel erhältlich. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern spannende Unterhaltung und viel Spaß auf der Reise durch das alte Okzitanien!

Auf meinen Lesereisen können Sie auch visuell (Diashow) und akustisch in die Geschichte eintauchen, die Termine sind jetzt online: http://sophie-bonnet.de/index.php/termine.html

18. Mai: Die Geschichte hinter dem Buch

In wenigen Tagen erscheint "Provenzalisches Feuer". Für den Blog von Claudia Heeschen habe ich die Geschichte hinter dem Buch aufgezeichnet.

 

 

„Provenzalisches Feuer“ ist der vierte Band der Serie um Ermittler Pierre Durand. In seinem neuesten Fall werden zwei Menschen ermordet, ein Autor und ein Journalist, die einen tiefen Einblick in die okzitanische Unabhängigkeitsbewegung hatten.

Das Thema Okzitanien ist mir vor zwei Jahren wortwörtlich ins Auge gesprungen, während einer Recherchereise zu seinem Vorgängerband.

 

Am Anfang stand ein Schild

Itl_files/Sophie-Bonnet/News/Schild.jpgch war gerade in der Provence, um mich in den Seifenfabriken und Lavendeldestillerien über die Hintergründe zur Herstellung der berühmten Savon de Marseille zu informieren, die Schwerpunkt des dritten Bandes „Provenzalische Intrige“ ist. Dabei wohnte ich in der Nähe von Saint-Rémy-de-Provence, einer pittoresken Kleinstadt am Fuß der Alpillen. Während meiner Spaziergänge durch den Ort fiel mir ein gelbrotes Schild auf, auf dem der okzitanische Straßenname abgebildet war. Da ich immer auf der Suche nach geeigneten Motiven für meine Lesungen bin, machte ich ein Foto und vergaß es dann wieder. Erst bei der Sichtung des Bildmaterials fiel es mir erneut ins Auge. Ich wusste, wie schwer es die Minderheitensprachen in Frankreich haben, und wie hartnäckig sich die Kommunen gegen ein Vergessen sträuben. Seit der französischen Revolution im Jahr 1789 versucht der französische Staat, sämtliche Dialekte aus dem öffentlichen Leben zu vertreiben. Einzige Amtssprache ist das Französisch, als Zeichen der nationalen Einheit. Das Okzitanische (zu dem auch das Provenzalische gehört), Elsässische, Bretonische, Katalanische und Baskische drohten auszusterben. Bis sich Teile der Bevölkerung auflehnten und gegen die Unterdrückung zur Wehr setzten.

 

Die okzitanische Hymne „Se canta“

https://www.youtube.com/watch?v=gF01VE9yqlY

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Okzitanien.jpg

Ich erinnerte mich an ein Video, das ich vor zwei Jahren gesehen hatte. Es ist die Aufzeichnung der okzitanischen Hymne, unterlegt mit verwackelten Bildern demonstrierender Menschen mit rotgelben Fahnen. Eingestellt von einem Mann, der für die okzitanische Unabhängigkeit kämpft. Einer Bewegung, die mit den Abspaltungsbestrebungen Kataloniens an Fahrt aufnimmt und längst auch die Provence erfasst hat. Auch kulturelle Veranstaltungen erleben seit einigen Jahren einen neuen Zulauf – von den traditionellen Feux de la Saint-Jean bis hin zu Festivals mit okzitanischen Rockbands. Und plötzlich wusste ich, wie ich den Plot gestalten wollte, die Idee zum Buch „Provenzalisches Feuer“ war geboren! 

 

Was hat Okzitanien mit der Provence zu tun?

Weiterlesen auf claudias-buecherregal.blogspot.de

 

17. April: Provenzalische Intrige als Taschenbuch

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Taschenbuch Intrige.jpg

 

Ab heute ist Pierre Durands dritter Fall "Provenzalische Intrige" auch als Taschenbuch erhältlich. Die Ermittlungen rund um die berühmte Savon de Marseille gibt es nun für € 9,99.

 

Und für alle Leserinnen und Leser, die bereits auf den 4. Teil warten: Nur noch viereinhalb Wochen bis zur Veröffentlichung von "Provenzalisches Feuer"!

2016

 

6. Dezember: Nougat de Montélimar

Auch in diesem Jahr gibt es ein Rezept zu einem der 13 Weihnachtsdesserts der Provence. Dieses Mal ist es der weiße Nougat, eine Spezialität aus Montélimar. Die traditionelle Füllung besteht aus Nüssen. Beliebt sind auch Varianten mit kandierten Früchten, ich verwende gerne die klebrig süßen Amarenakirschen.

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Nougat.jpg120 g geschälte Haselnusskerne

120 g Mandelkerne

80 g ungesalzene Pistazien

150 g Amarenakirschen

330 g Zucker

120 g Honig

50 ml Wasser

2 Eiweiß

Salz

etwas Öl oder rechteckige Oblaten

 

1.) Eine eckige Form mit Backpapier auslegen und das Papier mit etwas Öl fetten. Wer den Nougat nicht so klebrig mag, legt die Form stattdessen mit Oblaten aus.

 

2.) Haselnüsse, Mandeln und Pistazien grob hacken und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze anrösten. Amarenakirschen gut abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden.

 

3.) 300 g Zucker, Honig und 50 ml Wasser in einem Topf verrühren und langsam zum Kochen bringen. Währenddessen Eiweiß und 1 Prise Salz mit einem elektrischen Schneebesen in einer großen Schüssel steif schlagen. Dabei den restlichen Zucker hinzugeben.

 

4.) Wenn der Zuckersirup auf 140 Grad erhitzt ist, den Topf vom Herd nehmen. Den Sirup in einem dünnen Strahl mit dem Schneebesen (mittlere Stufe) in das Eiweiß gießen, und ca. 10 min weiterrühren, bis die Masse dick und schaumig ist. Zum Schluss Nüsse und Amarenakirschen rasch unterheben und die fertige Nougatmasse noch warm in die Form geben.

 

5.) Mit leicht gefettetem Backpapier bzw. Oblaten bedecken. Etwas andrücken und für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. In Streifen oder Stücke schneiden und genießen!

23. November: Neuerscheinung Mai 2017

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Bonnet_SProvenzalisches_Feuer_4.jpg

 

Nun ist es offiziell: Der 4. Fall von Pierre Durand erscheint am 22. Mai 2017! Für alle Leserinnen und Leser, die schon jetzt neugierig auf den Inhalt sind, hier vorab der Klappentext:

 

 

Ein idyllisches Dorf in der Provence. Ein rauschendes Sommerfest. Doch einer der Gäste wird den Morgen nicht erleben.

 

Juni in der Provence. Im idyllischen Sainte-Valérie feiert man den Sommerbeginn mit einem traditionellen Fest. Noch spät in der Nacht wird im Schein des Feuers gegessen und getanzt – bis mitten im Auftritt der gefeierten Rockband Viva Occitània ein Journalist erstochen wird. Waren ihm seine Recherchen vor Ort zum Verhängnis geworden? Pierre Durands Ermittlungen führen ihn zu aufgebrachten Dorfbewohnern, zu den Hütern einer aussterbenden Sprache – und zu der Sängerin Aurelie Azéma, die sich für die Unabhängigkeit Okzitaniens einsetzt. Während Pierre in die Mythen der alten Provence eintaucht, ahnt er nicht, dass seine Schritte längst beobachtet werden. Und dass der Tod des Journalisten erst der Anfang war.

17. Juni: Rezept für Pan Bagnat

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Pan Bagnat.JPG

Eine Leserin der Büchereule fand die Beschreibung von Charlottes gefülltem Sandwich so appetitanregend, dass sie mich fragte, ob ich nicht das Rezept dafür online stellen könnte. Das mache ich gerne!

 

Das Pan bagnat (auch: Pain bagnat, gebadetes Brot) ist rasch zubereitet und passt wunderbar zu einem Picknick im Garten oder auf der Wiese. Für die Zubereitung braucht man ca. 20 Minuten, nur sollte man es vor dem Verzehr etwas ziehen lassen, damit das Sandwich auch gut durchtränkt ist.

 

Zutaten für 4 Personen:

 

Füllung

4 große Brötchen mit knuspriger Kruste

4 Eier

4 reife Tomaten

1 gelbe Paprikaschote

2 Frühlingszwiebeln (nur der weiße Teil)

12 schwarze Oliven

1 Dose Thunfisch

1 Knoblauchzehe

etwas Olivenöl

 

Vinaigrette

8 EL Olivenöl

3 EL Rotweinessig

2 Sardellenfilets in Öl

ein paar Blätter Basilikum

Salz, Pfeffer

 

Man kann die Zutaten nach Belieben variieren. Ich mag das Pan bagnat beispielweise gerne mit Radieschen. In der Provence werden oft große weiße Bohnen und Artischockenherzen hinzugefügt.

 

  • Die Eier 8 Minuten kochen, kalt abschrecken und pellen. In Scheiben schneiden.
  • Tomaten, Paprika und Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden, Oliven halbieren.
  • Das Brötchen halbieren. Die untere Hälfte mit dem aufgeschnittenen Knoblauch einreiben und mit etwas Öl bestreichen.
  • Für die Vinaigrette die Sardellenfilets abtropfen lassen und klein schneiden. Öl, und Essig mit die Filets mit einem Mixer vermischen, Basilikum klein hacken und hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Das Brötchen mit den vorbereiteten Zutaten und dem Thunfisch füllen. Vinaigrette hinübergeben.
  • Etwas ziehen lassen – und genießen!

 

Ich wünsche gutes Gelingen und bon appétit!

 

10. Juni: Crime Time - das besondere Interview auf NDR 90,3

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Sophie Bonnet mit Provenzalische Intrige.jpgCrimeTime! Zum dritten Mal hat Gerd Kuka sich meinen neuesten Provence-Krimi vorgenommen und unser Interview mit einer unglaublichen Geräuschkulisse in Szene gesetzt. Inklusive Ziegengemecker und "Matsch-Patsch". Herrlich! Lieben Dank an Herrn Kuka und Inge Wenck vom NDR 90,3.

 

Zum Interview: KLICK

4. Juni: Provenzalische Seifenoper

Der dritte Teil um Ermittler Pierre Durand dreht sich um die traditionelle Savon de Marseille. Sie begegnet einem überall in der Provence: auf Märkten, in Souvenirläden und Parfümerien. Aber sind die zahlreichen Seifen, die mit diesem Aufdruck erhältlich sind, auch wirklich echt?

 

Oberflächlich betrachtet ja. Ob grellbunt und duftend oder oliv und gelb mit medizinischem Geruch – der Begriff „Savon de Marseille“ ist nicht geschützt. Jeder darf ihn verwenden, nicht nur Hersteller aus der Provence. So kommen sie vorwiegend aus China, Tunesien, Marokko oder der Türkei. Nimmt man hingegen die traditionellen Richtlinien als Maßstab, dann sind 95 % der Seifen gefälscht.

 

Ein Tatbestand, der auch Pierre Durands neuesten Fall berührt und ihn mitten in einen Seifenkrieg führt. Um den Tod an Paulette Simonet, der Besitzerin des Kosmetikunternehmens Mer des Fleurs, aufzuklären, ermittelt er in Destillerien und Seifenfabriken, erfährt von den Fallstricken des ökologischen Anbaus und von Fabrikanten, die mit scheinbar typisch provenzalischen Produkten ein Vermögen machen. Wer hatte ein Interesse daran, Madame Simonet aus dem Weg zu räumen?

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Seifen.jpg

25. Mai: Ziegenname gesucht!

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Ziege.jpg
Die "Provenzalische Intrige" ist ab sofort im Handel erhältlich!

 

Pünktlich zum Erscheinen des neuen Krimis gibt es auf der Facebook-Seite vom Blanvalet Verlag ein Gewinnspiel zum Buch.

Ziege Cosima hat Nachwuchs bekommen, doch Pierre und Charlotte können sich nicht auf einen Namen einigen. Haben Sie eine Idee? Hinweise bitte bis zum 31. Mai direkt an die Facebook-Seite von Blanvalet. Der beste Name erscheint im nächsten Krimi-Band - und für den Gewinner gibt es eine provenzalisch duftende Überraschung!

 

Edit am 3. Juni: Die Entscheidung ist gefallen, das Zicklein hat einen Namen. Welcher das ist, können Sie auf der Facebook-Seite des Verlages nachlesen. Oder sich einfach überraschen lassen – der vierte Band ist bereits in Arbeit ...

 

Bildquelle: www.pixabay.com

28. April: Frühling in der Provence

 

tl_files/Sophie-Bonnet/Rezepte/Creme bavaroisJPG.JPGDer Frühling ist eine der schönsten Jahreszeiten in der Provence. Kirsch- und Mandelbäume stehen in voller Blüte und die Temperaturen sind bereits angenehm warm. Passend dazu gibt es im dritten Fall von Pierre Durand ein Rezept für Bavarois aux fleurs de cerises. Einer ursprünglich bayerischen Creme, die in Frankreich erstmals vom Pâtisseur Marie-Antoine Carême erwähnt wurde, und die aus der französischen Küche nicht mehr wegzudenken ist. Das Besondere an dieser Variante ist der Kirschblütensirup, der dem Ganzen eine herb-fruchtige Note verleiht.

 

tl_files/Sophie-Bonnet/Rezepte/Bluetensirup.JPGWie man diesen köstlichen Nachtisch macht, können Sie unter der Rubrik Rezepte nachlesen. Und wenn Sie keine frischen Kirschblüten mehr bekommen, dann empfehle ich die hervorragenden Produkte der Deutschen Blütensekt Manufaktur.

18. April: Provenzalische Geheimnisse als Taschenbuch

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Bonnet_SProvenzalische_Geheimnisse_164049.jpg

Kurz bevor mit Provenzalische Intrige der dritte Fall von Pierre Durand erscheint, gibt es für alle Neueinsteiger den zweiten Band als Taschenbuch. In Provenzalische Geheimnisse ermittelt der eigenwillige Dorfpolizist in den Wäldern rund um die Fontaine de Vaucluse.

 

Die Jagdsaison ist eröffnet! Doch statt Frischlingen und Hasen wird ein junger Jäger erlegt – nackt, als sei er selbst das Wild. Tragischer Unfall nach einer feuchtfröhlichen Feier, so das Ermittlungsergebnis der Gendarmerie von L’Isle-sur-la-Sorgue. Nur einer von vielen Fällen, bei denen jährlich versehentlich Menschen vor die Flinte kommen, weshalb man dort rasch zur Tagesordnung übergeht.

Ein Fall für Pierre Durand, der sich auf Drängen der Halbschwester des Ermordeten in die Ermittlungen einmischt. Kein einfacher Job. Denn der Tote war für seine Aggressivität bekannt und bei vielen Bewohnern von Sainte-Valérie unbeliebt – nicht zuletzt bei dessen eigenem Vater, einem wohlhabenden Antiquitätenhändler. Hatte der Unternehmer die nächtliche Wildschweinjagd der jungen Männer genutzt, um seinen Sohn loszuwerden? Oder waren es gezielte Schüsse militanter Umweltschützer, die ein Zeichen gegen die Giftmüllentsorgung aus dem Imprägnierwerk des Toten setzen wollten?

Pierres muss rasch handeln, damit ein alter Disput nicht eskaliert. Aber ist der Mörder wirklich unter den Streithähnen?

 

Provenzalische Geheimnisse ist ab dem 18. April überall im Buchhandel erhältlich.

3. Februar: Provenzalische Intrige

Am 24. Mai ist es endlich soweit: Pierre Durands dritter Fall ist im Buchhandel erhältlich.

Der Mord an einer Seifenfabrikantin führt Pierre durchs Plateau de Vaucluse bis an die provenzalische Meeresküste, wo er sich auf die Spuren der „echten“ Savon de Marseille begibt. Schnell wird klar, dass hinter der blütendweißen Fassade der Seifenindustrie ein wahrer Frontenkrieg tobt. Wurde der Ermordeten ihr Kampf gegen die Korruption zum Verhängnis?

Duftende Seifen, Intrigen und eine ganz persönliche Lektion – kein leichter Fall für Pierre, der sich bei der Bewerbung auf den Posten des Commissaires gegen einen weiteren Anwärter durchsetzen muss.

Natürlich wird auch in diesem Band wieder gegessen. Und weil die südfranzösische Küste so wunderbare Gerichte hervorbringt, spielt der Fisch bei den begleitenden Rezepten eine entscheidende Rolle. Meine persönlichen Tipps für eine gelungene Bouillabaisse und eine aromatische Pissaladière finden Sie demnächst auf dieser Homepage.

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Cote sud.jpg

2015

 

6. Dezember: Weihnachtliches aus der Provence

In der Provence ist es Tradition, zu Weihnachten 13 Desserts zu servieren, die Jesus und seine zwölf Apostel symbolisieren sollen. Hierzu gehören neben getrockneten Feigen, Nüssen und Nougat auch die Calissons aus Aix-en-Provence. Es heißt, das Rezept stamme vom Koch des Herzogs von Anjou. Er habe dessen Braut mit dem Konfekt ein Lächeln auf die Lippen zaubern wollen.

 

 

Rezept für Calissons

 

150 g gemahlene Mandeln

150 g kandierte Melonen

40 g kandierte Orangen

10 g kandierte Zitronen

1 Tl Orangenblütenwasser

etwas Bittermandelaroma

Backoblaten (große Scheiben)

100 g Puderzucker

1 Eiweiß

1 Spritzer Zitrone

 

Die kandierten Früchte klein schneiden und mit den gemahlenen Mandeln, dem Orangenblütenwasser und einigen Tropfen Bittermandelaroma in den Mixer geben. Solange bearbeiten, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Diesen auf Backpapier ausrollen und mit einer Oblate bedecken. Konfektstücke mit dem Messer in Weberschiffchenform zuschneiden oder mit einem Calissons-Förmchen ausstechen.

Eiweiß mit dem Schneebesen steif schlagen und mit Puderzucker und Zitronensaft vermengen. Die Oberfläche der Calissons damit bestreichen und trocknen lassen.

 

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit - Joyeux Noël!

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Calissons.jpg

14. September: Die provenzalische Küche

Ich liebe die provenzalische Küche. So sehr, dass sie in meinen Kriminalromanen einen großen Raum einnimmt. Frische Kräuter, vielfältige Aromen, regionale Produkte – all das gibt es auch im Chez Albert, dem Restaurant an der Place du village des fiktiven Bergdorfes Sainte-Valérie. Da kam auf den Lesereisen auch schon mal die Frage, ob es so etwas überhaupt noch gäbe, das provenzalische Restaurant, das statt Touristeneinheitsbrei landestypische Gerichte anbiete.

Ja, so etwas gibt es, sogar recht häufig. Musste man früher die touristischen Hochburgen meiden, um nicht einen billigen Abklatsch provenzalischer Genüsse zu bekommen, so hat sich in den letzten Jahren ein erstaunlicher Wandel vollzogen. Fast jeder Ort hat inzwischen mindestens einen Gastronomen, der sich alten Traditionen verschrieben hat. Nicht nur in den Spitzenrestaurants von Gordes (Le Mas Tourteron), vor Saint-Rémy (Mas Valentine), in Saint-Paul de Vence (La Colombe d’Or) oder Sanary-sur-Mer (Hotel de la Tour). Rezeptklassiker wie Boef en daube, Soupe au pistou, Bouillabaisse oder Salade au chevre chaudes sind fester Bestandteil vieler Speisekarten.

 

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Domaine2.jpg

Einer dieser Orte, an dem die traditionelle provenzalische Küche mit täglich wechselnden Menüs zelebriert wird, ist auch die Domaine des Escaunes am Rand von Sernhac, einem kleinen Ort nahe der Pont du Gard. Man speist im Innenhof einer ehemaligen Poststation aus dem 16. Jahrhundert, die die sympathischen Inhaber Marc und Patricia Vermeulen in ein charmantes Familienhotel verwandelt haben. Das Restaurant heißt auch Gäste von außerhalb willkommen, wer hier einen Abend verbringen möchte, sollte allerdings reservieren.

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Domaine.jpg

Auf der Karte von Chefkoch Denis Blin, der ursprünglich aus Loir-et-Cher stammt, stehen authentische Gerichte: Risotto à la truffe noir, Aioli garni, Pissaladiere, Mignon de porc und vieles mehr. Highlight ist das freitägliche Barbecue, bei dem es neben Rillette, Pasteten und Ratatouille nach traditionellem Rezept gefertigte Würste gibt.

 

Gute provenzalische Restaurants sind also keine reine Fiktion. Und sollte doch einmal nichts Entsprechendes in der Nähe sein, dann empfiehlt sich die klassiche Variante: Einfach mal über den Markt bummeln oder durch einen der hervorragend ausgestatteten Supermärkte. Auf einer Picknickdecke, mit leckeren Kleinigkeiten und einer guten Flasche Wein, genießt es sich mindestens ebenso gut!

 

 

Foto Buffet: © Marc Vermeulen

Weitere Fotos: © Sophie Bonnet

18 August: Lesung à la carte!

Vor einigen Tagen erreichte mich die Nachricht, dass die Lesung im Rahmen des Lüneburger Krimifestivals am 29. Oktober bereits 2 ½ Stunden nach Beginn des Kartenvorverkaufs restlos ausverkauft war. Veranstalterin Sylvia Anderle (Lünebuch) zeigte sich begeistert von der großen Nachfrage, und auch ich habe mich richtig darüber gefreut.

Dabei zeichnete sich der Trend zu kulinarisch begleitete Lesungen schon in der Vergangenheit ab, immer waren die Restaurants bis auf den letzten Platz besetzt. Vor allem wenn ein thematisch passendes Menü angeboten wird, wie hier in Röhms Deli, dem neuen Hotspot von Starkoch Michael Röhm, der sich in der Auswahl der Gänge von den Provenzalischen Geheimnissen inspirieren lassen will.

  

Wer jetzt Appetit auf Lesungen à la carte bekommen hat, der sollte sich zwei weitere Termine merken, in denen Feinschmecker sowohl akustisch als auch kulinarisch etwas geboten bekommen:

 

18. November im Restaurant Schmiede 9, Potsdam

21. November im Hotel Savoy, Berlin

 

Auch bei den anderen Veranstaltungen ist für einen unterhaltsamen Leseabend gesorgt. Hier steht neben dem akustischen auch der optische Genuss in Form einer Diashow im Vordergrund. Die Termine für eine visuell begleitete Reise in die Provence finden Sie HIER.

10 August: Köstliches aus der Provence

tl_files/Sophie-Bonnet/News/La Pintade.jpg

Nach fast drei Wochen in der Provence bin ich wieder zurück in Hamburg. Nun heißt es Bilder für die Lesereisen sortieren und Rechercheergebnisse einordnen. Doch zuallererst genieße ich eine kulinarische Spezialität, die ich direkt aus Saint-Rémy-de-Provence mitgebracht habe: Das hausgemachte Cassoulet von Myriam Garcia, die den landestypischen Eintopf mit weißen Bohnen, Speck, Toulouser Würsten und Entenschenkel zubereitet.

 

Das Feinkostgeschäft "La pintade chaponee" in der Rue Carnot 57, das die Gastronomin gemeinsam mit ihrem Mann Jean-Philippe führt, hat sich seit der Eröffnung im Jahr 2013 zu einem echten Geheimtipp entwickelt. Hier kann man neben erlesenem Wein, Wurst und Käse auch frische Köstlichkeiten für's Picknick mitnehmen, einige Gerichte gibt's zum Aufwärmen gut konserviert im Glas.

 

Mehr als 1500 Kilometer hat das Cassoulet hinter sich gebracht und sowohl die Fahrt als auch die Hitze gut überstanden. Es war so köstlich, als sei es direkt aus der Küche des Traiteurs serviert worden. Chapeau! Ab sofort steht dieses Geschäft ganz oben auf meiner Liste empfehlsenswerter Orte, die man in der Provence besucht haben sollte. 

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Cassoulet2.JPG

27. Juli: Der provenzalische Schal

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Schal.JPG

Von meinen Reisen durch die Provence nehme ich gerne Andenken mit nach Hause. Kulinarische Köstlichkeiten, Tischdecken und Geschirrhandtücher, Seifen oder besondere Einrichtungsgegenstände. Eines meiner liebsten Mitbringsel ist ein seidener Schal. Mit ihm verbinde ich eine ganz besonders schöne Geschichte provenzalischer Gastfreundschaft:

 

Vergangenes Jahr hatte ich auf dem Markt in Lourmarin ein elegant gewebtes Strandtuch gekauft, das ich anlässlich einer Hochzeit verschenken wollte. Beim anschließenden Bummel durch die Geschäfte ließ ich mich von der Auswahl ablenken und kehrte schließlich mit besagtem Seidenschal zum Hotel zurück. Ohne das Strandtuch, das ich in einer unscheinbaren Plastiktüte hatte liegen lassen - was mir inmitten der hektischen Abreise zunächst nicht auffiel. Erst in Hamburg bemerkte ich den Verlust. Ein Blick durch die Fotos des Markttages zeigte: Die Tüte mit dem Hochzeitsgeschenk war während des Streifzugs durch den Ort verschwunden.

 

Kurzerhand telefonierte ich mich durch sämtliche Geschäfte von Lourmarin, die wir besucht hatten. Obwohl ich kaum zu hoffen wagte, dass sich jemand an eine stehengelassene Tüte erinnern würde, geschweige denn sie inmitten der turbulenten Hochsaison aufbewahrt hatte. Doch tatsächlich: Die Angestellte des Bekleidungsgeschäfts, in dem ich meinen Schal gekauft hatte, bejahte. Die Tüte mit dem Strandtuch habe in der Umkleidekabine gestanden, und sehr gerne würde sie es mir nachschicken. Wenige Tage später lag das Hochzeitsgeschenk mit einem netten Gruß in meinem Postkasten! Ein Zeichen provenzalischer Herzlichkeit, in deren Genuss ich bereits des Öfteren kam.

 

Ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern ebenso freundschaftliche Urlaubsbegegnungen und eine schöne und erholsame Sommerzeit!

23. Mai 2015: Provenzalische Geheimnisse

Endlich ist es so weit! Der zweite Fall von Pierre Durand ist im Buchhandel erhältlich.

 

Es ist ein warmer, goldener Oktober. In den Bergen um Sainte-Valérie ist die Weinlese in vollem Gang, die Bauern fahren ihr Korn ein und das Café le Fournil backt sein wunderbar saftiges Olivenbrot aus frisch geernteten Früchten. Doch als bei einem entgleisten Junggesellenabend ein Jäger gejagt wird, als sei er selbst das Wild, ist es mit der Idylle vorbei. Pierres neuer Fall führt ihn in die Wälder rund um die Fontaine de Vaucluse, inmitten eines uralten Konflikts rivalisierender Interessengemeinschaften.

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/shutterstock_Wildschwein.jpg

Inspiriert haben mich die Erzählungen von Peter Wohlleben, einem Förster und Autor, der sich für nachhaltige Forstwirtschaft einsetzt. Seine profunden Kenntnisse über die Auswirkungen der Jagd und den Kampf um den Erhalt der Wälder haben mich derart fasziniert, dass ich mehr darüber wissen wollte. Der Hinweis eines Experten für die französische Seite dieses Themas brachte mich noch auf eine weitere Spur ...

 

Auch die Bewohner Sainte-Valéries spielen wieder eine Rolle, allen voran der Krämerladenbesitzer Serge Oudard, der sich nicht davor scheut, seine Interessen mit einem schlagbereiten Regalbrett zu verteidigen. Und natürlich Charlotte, die sich auch dieses Mal raffinierte kulinarische Genüsse einfallen lässt.

 

Ich wünsche Ihnen spannende Lesestunden und viel Vergnügen bei Ihrer literarischen Reise durch die Wälder der Provence!

 

Foto: Shutterstock

17. März 2015: Bilder aus der Probierküche

Als mein Verlag mir erzählte, dass er in der Taschenbuchausgabe von "Provenzalische Verwicklungen" Fotos der enthaltenen Gerichte abbilden möchte, war ich sofort Feuer und Flamme. Also habe ich gekocht und gebacken und die Gelegenheit genutzt, mein neues Makroobjektiv auszuprobieren. Et voilà - das ist das Ergebnis:

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Kochfotos.jpg

 

 

 

25. Januar 2015: Die Geschichte hinter dem Pseudonym

Seit der charmanten Enttarnung meines Pseudonyms durch den Grandseigneur des Buchmarkts Christian von Zittwitz werde ich immer wieder gefragt, warum ich nicht meinen eigentlichen Namen behalten habe – immerhin sei dieser bereits einer großen Leserschaft bekannt.

 

Die Antwort ist einfach. Ich bin ein vielseitiger Mensch, und in jedem meiner Namen kommt ein anderer Anteil zum Ausdruck.

Meine historischen Krimis haben vor allem Informationen der Zeitgeschichte transportiert, die zum Nachdenken anregen sollen und dabei auch heute gültige (vor allem medizinische) Fragen ansprechen. Unter Sophie Bonnet hingegen lebe ich meine sonnige, humorvolle Seite aus; das Faible für schöne Atmosphäre, Landschaften und kulinarische Genüsse. Die Fälle von Pierre Durand sind Wohlfühlkrimis, eine Oase in turbulenten Zeiten.

Eine Namenstrennung schafft Eindeutigkeit zwischen den Genres und erlaubt es mir, sowohl ernsthaft als auch unterhaltsam zu sein.

 

Mehr Informationen aus dem Autorenalltag erfahren Sie auf meinen Lesungen. Daneben zeige ich Bilder aus der Provence und erzähle amüsante Geschichten von meinen Reisen. Die ersten Termine sind online. Vielleicht ist auch einer in Ihrer Nähe?

2014

 

19. Dezember 2014: Joyeux Noël

2014 war ein ganz besonderes Jahr für mich. Mein Pseudonym wurde aus der Taufe gehoben, Pierres erster Fall „Provenzalische Verwicklungen“ eroberte den Markt. Was für eine aufregende Erfahrung, dass dieser Krimi eine derart breite Leserschaft anspricht!

Nun ist es Zeit, innezuhalten und all den Menschen zu danken, die diesen Weg mit mir gegangen, gelaufen, gerannt sind: Meiner Familie, meinem Agenten, dem gesamten Verlagsteam und vor allem Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. Die unglaubliche Resonanz hat mich überrascht und erfreut. DANKESCHÖN! :-)

 

Ich wünsche Ihnen besinnliche Weihnachtstage und kommen Sie gut ins neue Jahr.

 

Ihre

Sophie Bonnet

 

PS: Die abgebildeten Macarons gibt es auch zum Nachbacken:

Zum Rezept

 

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Weihnachtskarte.jpg

22. November 2014: Aktion Lieblingsbuch – exklusiv nur im stationären Buchhandel

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Aktion_Lieblingsbuch.jpg»Lieblingbücher kaufen oder verschenken, ob zu Weihnachten oder übers Jahr, wird mit einer Original-Signatur zu etwas Besonderem, das kein Versandhaus bieten kann.«

 

Die Autoreninitiative Fairer Buchmarkt hat eine wunderbare Aktion ins Leben gerufen: Die Aktion Lieblingsbuch! Ab sofort sind handsignierte Bücher von Autorinnen und Autoren aus ganz Deutschland exklusiv im stationären Buchhandel erhältlich. Auf Wunsch werden die Bücher (im Inland) versandkostenfrei nach Hause geschickt.

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Signieren.jpg

Eine Aktion, die ich gerne unterstütze! Handsignierte Exemplare des Krimis „Provenzalische Verwicklungen“ gibt es ab sofort bei Heymann in Hamburg-Eppendorf.

 

Die vollständige Liste aller teilnehmenden Buchhandlungen, Autorinnen und Autoren finden Sie ab dem 29. November unter www.aktion-lieblingsbuch.com.

26. Oktober 2014: Herbstimpressionen

Der Herbst ist für mich eine ganz besondere Jahreszeit. Farbenprächtig, heimelig, besinnlich.

 

Bei Sonnenschein geht es in die Natur, bei Wind & Regen sitze ich am Schreibtisch und genieße die Heizungswärme oder ich stelle mich in die Küche, um ein paar neue Rezepte auszuprobieren. Einige davon werden auch im nächsten Fall von Pierre Durand vorkommen, dessen Ermittlungen ihn dieses Mal in die einsamen Wälder der Provence führen.

 

Soviel kann ich schon verraten: Es wird wild-aromatisch ... ;-)

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Herbstimpressionen.jpg

21. Juli 2014: Angekommen ...

Als Peter Mayle in den 90er Jahren mit seinen Büchern einen wahren Provence-Boom ausgelöst hat, bin auch ich dem gefolgt. Die Schönheit der Landschaft hat mich von Beginn an gefangen, die Vielfalt zwischen fruchtbaren Ebenen, kargen Felslandschaften und pittoresken Dörfern. Besonders das Gebiet zwischen Luberon und Mont Ventoux hat mich nachhaltig bezaubert - das Departement Procence-Vaucluse, in dem auch der Krimi "Provenzalische Vewicklungen" spielt.

 

Und auch jetzt verbringe ich wieder ein paar Wochen hier, um den zweiten Fall von Pierre Durand zu entwickeln. Ich sitze am Schreibtisch und lasse den Blick über die Weinfelder schweifen. Esse mittags einen Salade au chèvre chaude und trinke einen kühlen Rosé. Morgen fahre ich nach Valensole zu den Lavendelfeldern und am Freitag geht's zum Markt nach Bonnieux.

 

Herrlich! Es ist, als sei ich endlich wieder zu Hause ... 

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Luberon.jpg

 

25. Juni 2014: WM-Snack à la Provençale

Es ist Weltmeisterschaft. Und natürlich gibt es nichts Spannenderes, als die Spiele der deutschen und französischen Mannschaft. Statt Chips und Nüsschen gibt es Snacks à la provençale. Mindestens genauso gehaltvoll, aber wesentlich gesünder.

 

Am liebsten mögen meine Kinder den eingelegten Ziegenkäse. Das Rezept ist ganz einfach:

 

  • Eine Rolle (200 g) französischen Ziegenweichkäse in Scheiben schneiden
  • Den Käse abwechselnd mit Kräutern (je 2 Stängel Rosmarin, Thymian, Lavendel), 1 Esslöffel Pfefferkörnern und 3 ganzen Knoblauchzehen in ein Einmachglas schichten
  • Mit Olivenöl bedecken
  • Über Nacht ziehen lassen
  • Genießen! :-)

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/WM Provencale2.jpg

 

9. Juni 2014: Der Geschmack von Lavendel

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Lavendeleis.JPG

 

Es ist Sommer, die Temperaturen steigen. Zeit für ein Eis. Und natürlich gibt es auch hier eine provenzalische Variante, die ich meinen Lesern nicht vorenthalten möchte: Lavendeleis mit Karamell - einfach köstlich!

 

Das Rezept gibt es hier nachzulesen. Viel Spaß beim Zubereiten!

31. Mai 2014: Eine akustische Reise in die Provence

Ich liebe ja gut gemachte Hörstücke. Sie zaubern zum gesprochenen Wort noch jede Menge Atmosphäre. Man ist schnell mittendrin, das Kopfkino läuft.

 

Ein wahrer Meister dieser Kunst ist Gerd Kuka von NDR 90,3, der für seine CrimeTime neue Kriminalromane und deren Autoren vorstellt. "Skurrile Szenen, jede Menge Charme und auch "l'amour" - die Liebe - fehlt nicht. Alles drin in den Provenzalischen Verwicklungen", so sein Fazit.

 

Vielen Dank und Chapeau, Monsieur Kuka, dieses Interview hat (hörbar) viel Spaß gemacht! 

 

Zum Nachhören 

4. Mai 2014: Sainte-Valérie

In "Provenzalische Verwicklungen" spielt das idyllische Dörfchen Sainte-Valérie eine tragende Rolle. Und immer wieder werde ich gefragt, welche Orte mich hierzu inspiriert haben.

 

Am Bergdorf Gordes hat mich der Blick über den Luberon begeistert, die pittoresken Gässchen erinnern an Saint-Paul de Vence. Dort gibt es auch einen herrlichen Boule-Platz, auf dem seinerzeit Yves Montand oft spielte. Der Grundriss der Burgruine ist an den von Tarascon angelehnt, der Markplatz hat etwas von Uzès, nur viel kleiner. Die Kirche ähnelt der von Les Beaux, ebenso die Rue du Pontis aus meinem Roman. Von jeder Reise habe ich zahllose Eindrücke mitgenommen, Puzzleteile, die sich nun in meinem fiktiven Sainte-Valérie wiederfinden.

 

Mehr über die Entstehungsgeschichte erzähle ich auf meinen Lesungen. Die nächsten Termine sind online, vielleicht ist ja auch eine in Ihrer Nähe? 

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Inspiration Sainte-Valerie.jpg

Fotos: Sophie Bonnet

19. April 2014: Ostern in der Provence – Brassadeaux und geflügelte Glocken

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Brassadeaux.JPGWas bei uns der Osterhase ist, sind in Frankreich die Kirchenglocken. Den Kindern wird erzählt, dass diese am Gründonnerstag nach Rom zum Papst reisen, um sich segnen zu lassen, und dann beladen mit Süßigkeiten rechtzeitig zum Ostersonntag zurückzukehren. Ihre köstliche Ladung verlieren sie bei der Heimreise im Flug, sodass die Kinder am Morgen überall Naschereien finden. Diese bestehen natürlich – neben den üblichen Schokoladeneiern – nicht aus Schokohasen, sondern aus geflügelten Glocken.

Zu Essen gibt es traditionell einen Lammbraten und ein typisch provenzalisches Osterbackwerk, das unserem Osterbrot ähnelt: „Les Brassadeaux de Pâques“ sind saftige Ringe aus Brioche Teig und werden gerne auch mit Zuckerguss oder Schokolade überzogen.

Das Rezept für dieses köstliche Backwerk gibt es hier.

 

Ich wünsche all meinen Lesern frohe Ostern – Joyeuses Pâques!

 

Foto: Sophie Bonnet

31. März 2014: Die Buchpremiere

Die Buchpremiere von "Provenzalische Verwicklungen" fand am vergangenen Donnerstag in Hamburg statt. Als Veranstaltungsort habe ich die "Poletto Weinbar" gewählt, die an diesem Abend zu "Chez Poletto" wurde. Natürlich hätte es auch wunderbare französische Restaurants gegeben, wie das "Plat du jour", einem echten Geheimtipp. Aber es galt, knapp 90 Personen unterzubringen. Und weil Luigi ("der Franzose") Francia ein excellenter Gastronom ist, wurde es ein richtig provenzalischer Abend.

Als Gäste kamen Freunde und Familie, Medienpartner und Kollegen aus der Bücherbranche, darunter meine "Bonsoir Histoire" – Kolleginnen Maiken Nielsen (die auch moderierte) und Katrin Burseg. Weiterhin Miriam Semrau, Micaela Jary, Sylvia Lott, Dirk Meynecke, Heike Stepprath, meine Sprechtrainerin Annalena Schmidt und viele andere.  

Für eine ganz bezaubernde Atmosphäre sorgte der Chanson-Pop-Sänger Christophe Garnerone aus Marseille. Wer ihn noch nicht kennt, kann hier erste Eindrücke gewinnen.

Dieser Abend war etwas ganz Besonderes. Die Taufe des ersten Falls von Pierre Durand. Ja, irgendwie war er bei mir. Und er freut sich auf viele weitere Fälle ...

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Buchpremiere.jpg

Fotos: Peter Backens

30. März 2014: Ein Traum wird wahr!

Ich weiß es noch wie heute, als ich meinem Agenten die ersten Seiten eines Manuskripts gab, mit dem ich mir einen Herzenswunsch erfüllte: Die Liebe zur Provence und dem Kochen in einem Krimi zu vereinen. 'Coq au vin' hieß der Arbeitstitel und ich war gespannt, wie diese Idee ankam.

Mein Agent war begeistert, ebenso Eva Schubert, die das Manuskript für Blanvalet unter Vertrag nahm. Aus 'Coq au vin' wurden 'Provenzalische Verwicklungen' – dem Inhalt entsprechend, denn der Ermittler Pierre Durand hat einige Fäden zu entwirren.

 

tl_files/Sophie-Bonnet/News/Bonnet_Cover.jpg

Mitte März war es endlich soweit. Das Buch wurde ausgeliefert. Und wieder die bange Frage: Wie kommt es bei den Lesern an?

 

Die positive Resonanz hat mich regelrecht umgehauen. Ausverkaufte Büchertische, zweite Auflage, dann noch eine dritte. Und jetzt die Nachricht, dass der große Sprung geschafft ist:

Die "Provenzalischen Verwicklungen" stehen auf Platz 15 der Spiegel Bestsellerliste Paperback

 

Ich danke meinen Lesern und freue mich riesig!!!

MERCI MILLE FOISLachend

 

14. März 2014: Mord nach Rezept

Heute trudelte das Poster ein, das die Buchhändler für die Ladendeko bekommen.

Sieht toll aus, oder?

 

 Poster

 

11. März 2014: Die ersten Schritte ...

Seit gestern sind die Bücher an die Buchhändler geliefert worden – und es gibt schon erste Rückmeldungen.

Auf der Büchereule findet zur Zeit eine Leserunde statt, die mir großen Spaß macht. Denn für eine Autorin ist es etwas ganz Besonderes, wenn das Buch nach seiner langen Reise endlich das Licht der Buchwelt erblickt und die Leser ihre Eindrücke schildern.

Ein Thema ist auch der Stadtplan von Sainte-Valérie, ursprünglich eine von mir skizzierte Buntstiftzeichnung, die die Grafiker des Verlages ganz wunderbar umgesetzt haben! Und so sah der Stadtplan in seiner Urfassung aus:

 

tl_files/SophieBonnet/news/ Plan Sainte Valerie.jpg

 

17. Januar 2014: Die kulinarische Kriminacht

Die erste öffentliche Lesung aus „Provenzalische Verwicklungen“ findet während des Krimifestivals in München statt. Hierfür hat der Verlag eine ganz besondere Location ausgesucht: das französische Restaurant Le Barestovino.

Damit ist auch für die kulinarische Begleitung gesorgt - der Küchenchef hat ein wahrhaft köstliches Menü zusammengestellt:

 

Ziegenkäse à la Provencale



Kalbsfilet in Rotweinjus an Ratatouille und Rosmarinkartoffeln

Französischer Schokoladenkuchen und Créme Brulée mit Karamelleis 



Dazu Aperitiv, Weinbegleitung & Café zum Dessert

 

tl_files/SophieBonnet/news/le barestovino.jpg

  Donnerstag, 3. April 2014, 19 Uhr

  Le Barestovino
, Thierschstraße 35, 80538 München

  Reservierung erforderlich: textfactory @ t-online.de

  Eintritt € 69,- 

2013

 

7. Dezember 2013: Von Träumen, Tartes und Detektivgeschichten

Rechtzeitig zur Vorstellung des Provence-Krimis gibt es auf den Seiten von Blanvalet ein Interview, in dem ich ein wenig über mich und meine Arbeit erzähle. Möchten Sie wissen, wo ich optimal entspannen kann oder welche Szenen ich als besonders schwierig empfand?

Hier erfahren Sie mehr: Interview mit Sophie Bonnet

 

1. Oktober 2013: Das Manuskript ist fertig!

Der letzte Satz ist geschrieben, das Manuskript auf dem Weg ins Lektorat. Aus einer Idee wurde ein ganzes Buch.

Von Beginn an hat die Geschichte eine unglaubliche Eigendynamik entwickelt, bei der ich manchmal nur verwundert den Kopf schütteln konnte. Kochrezepte wurden zu Mordinstrumenten, Nebenfiguren wuchsen mir mit ihren Marotten ans Herz. Der verwitwete Uhrmacher Carbonne beispielsweise, der nur an Charlottes Kochkurs teilnimmt, weil er das übrig gebliebene Essen in Frischhaltedosen mit nach Hause nehmen darf. Oder Farid, ein humorvoller, aber undurchsichtiger Immobilienmakler, der mit Vorliebe Kräuterzigaretten raucht und mit behaarten Fingern in seinem Citron pressé nach Eiswürfeln angelt.

Und auch eine Ziege spielt eine kleine Rolle - ungeplant, plötzlich war sie da. Aber so ist es mit Geschichten, sie wollen erzählt werden. Und ich freue mich schon auf den nächsten Kriminalfall von Pierre Durand, und auf weitere Bewohner von Sainte-Valérie, die auch mal ins Rampenlicht wollen ...